Selbstvertrauen von Mitarbeitern - warum du es fördern solltest und wie du das tust


Produktivität, Motivation, Leistungsbereitschaft, Innovation - dies und mehr wünschen wir uns doch alle von unseren Mitarbeitern.


Eine wichtige und leider oft vernachlässigte Grundlage hierfür ist das Selbstvertrauen jedes einzelnen Mitarbeiters.


In diesem Artikel zeige ich dir:

  • Was genau Selbstvertrauen ist

  • wieso das Selbstvertrauen deiner Mitarbeiter entscheidend für deinen Unternehmenserfolg ist

  • wie du das Selbstvertrauen deiner Mitarbeiter erhöhen kannst


Legen wir los!



Inhaltsverzeichnis


Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl - was ist was?

Wofür Mitarbeiter Selbstvertrauen brauchen

Warum du als Arbeitgeber enorm von selbstbewussten Mitarbeitern profitierst

Die Folge von Mitarbeitern ohne Selbstvertrauen

Wie erkenne ich Selbstvertrauen in Mitarbeitern und Bewerbern?

10 Leitsätze für ein Arbeitsumfeld, das Selbstvertrauen schafft (und erhält)

Wie Mitarbeiter an ihrem Selbstvertrauen arbeiten lassen?

Fazit: Mehr Selbstvertrauen für mehr Unternehmenserfolg!



Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl - was ist was?


Beginnen wir mit einer kurzen Definition und Unterscheidung verschiedener Begriffe, die häufig als synonyme behandelt werden, es aber nicht sind.


1. Selbstvertrauen


Selbstvertrauen ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Es ist die Annahme, dass wir gut genug sind, die Schwierigkeiten und Herausforderungen unseres Lebens meistern zu können.


2. Selbstbewusstsein


Das Selbstbewusstsein ist die Beobachtung und Reflektionen der eigenen Persönlichkeit. Selbstbewusste Menschen kennen ihre Stärken und auch ihre Schwächen, was dazu führt, dass sie besser an diesen arbeiten können.


3. Selbstwertgefühl


Von Selbstwertgefühl sprechen wir, wenn wir unsere Selbstwahrnehmung bewerten. Es zeigt, ob wir unsere Persönlichkeit mit unseren Eigenschaften und Fähigkeiten als wertvoll erachten.



Alle Begriffe sind Bestandteil des Selbstkonzepts


Diese Begriffe sind eng miteinander und mit weiteren Teilen des Selbstkonzepts wie Selbstsicherheit oder Selbstachtung verknüpft.


Daher fassen auch wir diese Aspekte nun zusammen und sprechen im weiteren Verlauf von Selbstvertrauen.


Selbstvertrauen bedeutet nicht: ich kann alles & weiß alles. Es ist das Vertrauen, schwierige Situationen meistern zu können.

Wofür Mitarbeiter Selbstvertrauen brauchen


Menschen im Allgemeinen brauchen Selbstvertrauen, um sich für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gewappnet zu fühlen. Dementsprechend brauchen deine Mitarbeiter Selbstvertrauen, um ihre beruflichen Aufgaben bestens erledigen zu können. Besonders auf diese Faktoren hat das Selbstvertrauen einen hohen Einfluss:

  • Entscheidungsfähigkeit

  • Teamarbeit

  • Kreativität und Innovationsfähigkeit

  • Motivation

  • Durchhaltevermögen

  • Veränderungen akzeptieren


Entscheidungen zu treffen, kann ganz schön schwierig sein. Wenn wir in unsere Fähigkeiten und unser Denkvermögen vertrauen, haben wir weniger Angst, uns falsch zu entscheiden, was den Prozess enorm beschleunigen kann.


Die Angst vor Fehlern zeugt ebenfalls von einem geringen Selbstvertrauen (oder einem sehr unproduktivem Arbeitsumfeld). Fehler gehören zu neuen Herausforderungen unweigerlich dazu, was selbstvertraute Menschen wissen und fühlen. Sie haben weniger Angst davor, etwas falsch zu machen, wodurch sie automatisch weniger Fehler begehen.

Unsicherheit fördert Fehler enorm.


Ohne Fehlversuche sind Innovationen quasi unmöglich, da nie etwas neues gewagt wird. Aus dem selben Grund benötigen deine Mitarbeiter Selbstvertrauen für ihre Kreativität.


Es ist kaum möglich, Selbstvertrauen zu stärken und nicht gleichzeitig Innovation und Kreativität zu fördern.

Auch die Teamfähigkeit funktioniert unter selbstbewussten Mitarbeitern deutlich besser. Mitarbeiter mit niedrigem Selbstvertrauen entwickeln schneller Neid und Missgunst und

reden ihre Mitstreiter schlecht, um sich selbst besser dastehen zu lassen.


Unsere Motivation steigt und bleibt erhalten, wenn wir uns selbst als wertvolles Teammitglied und unsere Arbeit als bedeutenden Teil des Ganzen sehen. Dies steigert unsere Aktivität, unsere Produktivität, unsere Leistungsbereitschaft und alle zuvor genannten Faktoren.


Um Veränderungen optimistisch entgegen zu treten, braucht es Selbstvertrauen, sich auch unter neuen Umständen zurechtzufinden. Unsichere Arbeitnehmer empfinden tendenziell eine generelle Abneigung gegen Veränderungen und geben Widerstand.

Selbstsichere Mitarbeiter dagegen haben keine Angst, die sich neue Situation anzuschauen.



Selbstvertrauen als selbsterfüllende Prophezeiung


Wenn Mitarbeiter mit einem hohen Selbstvertrauen mit schwierigen Aufgaben oder Problemen konfrontiert werden, nehmen sie diese Herausforderung deutlich besser an.


Dadurch, dass sie überzeugt sind, Probleme lösen zu können, gehen sie diese aktiver an und erledigen sie deutlich besser oder schneller. Durch diese spitzen Ergebnisse werden sie wiederum in ihrem Selbstvertrauen gestärkt.


Selbstvertrauen kann als Abwärts- oder Aufwärtspirale funktionieren.

Sie können ihre gute Leistung als solche für sich selbst anerkennen und können stolz auf ihre Arbeit sein. Dieses Gefühl ist eine elementare Belohnung im Berufsleben.



Warum du als Arbeitgeber enorm von selbstbewussten Mitarbeitern profitierst


Da du gerade gelesen hast, was Selbstvertrauen ist und wofür Mitarbeiter es brauchen, ist es bereits offensichtlich, warum du als Arbeitgeber vom Selbstbewusstsein deiner Mitarbeiter profitierst.


Zusammengefasst können wir sagen, dass selbstbewusste Mitarbeiter in der Regel eine höhere Leistungsfähigkeit und -bereitschaft, Produktivität, Motivation und Zufriedenheit auszeichnet.


Dazu gibt es noch weitere Mechanismen, wie Selbstvertrauen in einer Organisation funktioniert. Zu diesen kommen wir jetzt.


Vorgesetztenverhalten


Selbstbewusste Personen in Führungsfunktion werden viel wahrscheinlicher Bewerber mit einem ebenfalls hohem Selbstvertrauen und beeindruckenden Kompetenzen einstellen. Manager ohne diese Selbstsicherheit könnten sich lieber für einen Bewerber entscheiden, von dem sie sich nicht eingeschüchtert fühlen.


Niedriges Selbstvertrauen fühlt sich von Kompetenz anderer leicht bedroht.

Dazu wird ein selbstbewusster Manager nicht versuchen, sich selbst in das beste Licht zu rücken, sondern sich auf seine eigentliche Aufgabe fokussieren, nämlich sein Team zu fördern. Denn ein guter Manager holt das Beste aus jedem seiner Mitarbeiter.


Unternehmensrepräsentation


Deine Mitarbeiter vertreten deine Firma nach außen - gegenüber Kunden, Geschäftspartnern und interessierten Bewerbern.


Unterbewusst beobachten und stufen wir andere anhand ihrer Ausstrahlung ein - und werden ebenfalls beobachtet und eingestuft.

Unsere Mimik und Gestik werden analysiert und eingeordnet, bevor wir uns überhaupt vorgestellt haben. Wir strahlen unser Selbstvertrauen automatisiert aus.


Wenn deine Mitarbeiter nicht in ihre Fähigkeiten vertrauen, warum sollten dann andere in deine Firma mit diesen Mitarbeitern vertrauen?


Was du von dir selbst hältst, das strahlst du aus und was du ausstrahlst, das halten andere von dir.

Für all deine Stakeholder solltest du Kompetenz ausstrahlen und das können selbstbewusste Arbeitnehmer am besten.



Unterstützung untereinander


Hast du ein Team voller selbstsicherer Mitarbeiter, werden diese sich gegenseitig loben und bestärken. Sie geben und nehmen Feedback und Kritik untereinander und können offen miteinander kommunizieren. Das fördert die Team- und Unternehmensbindung und auch die Zusammenarbeit.


Außerdem helfen selbstvertraute Angestellte auch häufig Kollegen mit einem mangelndem Selbstvertrauen, indem sie auch deren Leistungen anerkennen und ihnen zeigen, dass ihre Fähigkeiten gesehen werden.



Die Folge von Mitarbeitern ohne Selbstvertrauen


Schauen wir uns nun an was passiert, wenn es deiner Belegschaft an Selbstvertrauen mangelt.


Angst vor Fehlern


Unsichere Angestellte fürchten neue Herausforderungen, was dazu führt, dass sie diese weniger aktiv und weniger innovativ angehen. Sie haben Angst vor Fehlern und Zurückweisung.


Mitarbeiter ohne Selbstvertrauen machen lieber gar nichts als etwas falsch zu machen.

Das kann leicht zu einer Abwärtsspirale führen, wodurch die Ergebnisse solcher Mitarbeiter immer schlechter werden.


Wie du eine positive Fehlerkultur etablierst, erfährst du in diesem Artikel: Lernkultur statt Fehlerkultur - so schaffst du ein produktives Arbeitsumfeld.




Neid & Missgunst


Unsicherheit ist ein Nährboden für Neid, Eifersucht und Missgunst. Es kann das Bedürfnis entstehen, andere Mitarbeiter, Teammitglieder, Vorgesetzte und sogar die Geschäftsführung schlecht zu machen, um selbst besser dazustehen. Diese Ellenbogenmentalität ist äußerst unproduktiv für dein Unternehmen.


Das kann nicht nur dem Selbstvertrauen von allen Beteiligten schaden, sondern raubt auch noch Kraft und Fokus.



Personal mit weniger Qualifikationen


Es ist unglaublich wichtig, dass deine Führungsebene und deine Human Resources Abteilung über ein hohes Selbstvertrauen verfügen. Andernfalls könnten sich Manager von Bewerbern mit einem höheren Selbstvertrauen oder Kompetenzen eingeschüchtert fühlen - bewusst oder unterbewusst - und diese top Arbeitnehmer deswegen nicht einstellen.


Du kannst dir die Konsequenzen für dein Unternehmen ausmalen, wenn dieser Prozess durch mehrere Ebenen geht.



Wie erkenne ich Selbstvertrauen in Mitarbeitern und Bewerbern?


Wir bemerken ziemlich schnell, ob jemand echtes Selbstvertrauen besitzt. Die Ausstrahlung, die Art zu Reden und die Körpersprache sagen aus, was jemand von sich selbst hält. Dabei kann es sein, dass wir dies nur unbewusst wahrnehmen.


Selbstbewusste Menschen haben meist eine stärkere Körpersprache mit größeren Bewegungen, da sie keine Angst haben, sich zu zeigen.


Ihre Gedanken halten sie für wertvoll, weshalb tendenziell mehr reden als Personen mit weniger Selbstvertrauen. Außerdem reden auch weiter, wenn sie unterbrochen werden und beenden ihren Satz.


Sie können über sich selbst lachen und zu ihren Schwächen und Fehler stehen. Dazu stehen sie dazu, wenn sie etwas nicht wissen.

Rechtfertigen tun sie sich ebenfalls weniger.


10 Leitsätze für ein Arbeitsumfeld, das Selbstvertrauen schafft (und erhält)


Schaffe ein Umfeld, in dem deine Mitarbeiter


1. sich sicher fühlen

Spott, Demütigung, Erniedrigung ist am Arbeitsplatz absolut tabu - egal ob bezüglich Beruflichem oder Privatem. Auch, wenn dies als "Humor" verpackt wird.


2. sich akzeptiert fühlen

Sich selbst als Person oder Teile der eigenen Person als unangebracht zu fühlen, hemmt unser Selbstvertrauen enorm, daher sollte eine Atmosphäre herrschen, in der grundsätzlich alle Mitarbeiter so akzeptiert werden, wie sie sind.


3. sich herausgefordert fühlen

Menschen brauchen regelmäßig Aufgaben, die ein klein Wenig über ihren Fähigkeiten liegen. So entwickeln sie sich weiter und entwickeln mehr Selbstvertrauen.


4. sich anerkannt fühlen

Wir Menschen wollen für das gesehen werden, was wir auch wirklich sind. Daher steigert es unser Selbstvertrauen enorm, wenn andere uns so sehen, wie wir uns selbst auch sehen und uns nicht Eigenschaften zugeschrieben werden, mit denen wir uns nicht identifizieren können - egal ob negativ oder positiv.


5. Sich gegenseitig - ungeachtet der Hierarchie - respektieren

Auszubildende, Mitarbeiter, Manager bis hin zu den Geschäftsführern - jeder sollte jeden respektieren. Es ist absolut schädlich für das Selbstvertrauen, wenn das Gefühl aufkommt, aufgrund einer Position weniger wert zu sein. So entsteht übrigens auch leicht ein falsches Bild davon, was Selbstvertrauen eigentlich ist.


6. die Möglichkeit haben, die meisten ihrer Probleme selbst zu lösen

(Eigen)Verantwortung ist eine der wichtigsten Faktoren für Selbstvertrauen, daher sollte sie am Arbeitsplatz aktiv gefördert werden.


7. angemessenes Lob erhalten

Ein zu kleines und auch ein zu großes Lob verliert seine Wirkung, wenn wir selbst die Leistung anders einschätzen. Insbesondere ein überschwängliches Lob für eine kleine Tätigkeit kann unser Selbstvertrauen eher verringern als steigern.


8. Fehler machen dürfen

Fehler gehören zum Lernen dazu und ohne Lernprozesse ist Erfolg nicht möglich. Fehler müssen unbedingt akzeptiert sein unter der Prämisse, dass aus ihnen gelernt wird.


9. Vorgesetzten widersprechen dürfen

Ein kompletter autoritärer Führungsstil ohne Mitspracherecht unterdrückt unsere Meinungen, Ideen und somit unsere Innovationsfähigkeit.


10. Zeit und Mittel bekommen, an ihrem Selbstvertrauen aktiv zu arbeiten

Nicht viele Arbeitnehmer beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit ihrer Persönlichkeitsentwicklung und mit ihrem Selbstvertrauen. Möchtest du genau dies fördern, solltest du ihnen Zeit und Mittel zur Verfügung stellen. Welche das im Detail sein können, dazu kommen wir jetzt.


Wenn du wissen möchtest, was du noch alles für ein produktives Arbeitsumfeld tun kannst, empfehle ich dir diesen Artikel: Der richtige Umgang mit Mitarbeitern für mehr Motivation, Zufriedenheit und Produktivität.




Wie Mitarbeiter an ihrem Selbstvertrauen arbeiten lassen?


Kommen wir nun zu einigen konkreten Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um das Selbstvertrauen deiner Mitarbeiter zu steigern.


Engagiere einen Happiness Manager


Die Aufgabe eines Happiness Managers oder auch Feel Good Managers, ist es, deine Mitarbeiter zu motivieren, ihre Produktivität und Zufriedenheit zu erhöhen und so den Unternehmenserfolg zu steigern.


Um diese Ziele zu erreichen, coacht ein Happiness Manager jedem einzelnen Mitarbeiter an dessen Mindset. Durch diese Persönlichkeitsentwicklung profitiert er in Privat- und im Berufsleben - und im letzteren dann auch du als Arbeitgeber.


Die Arbeit mit dem Individuum ist wichtig, um auf jede Art von Mitarbeiter bestmöglich eingehen zu können. Nach einer gewissen Zeit, können dann auch Team Coachings stattfinden.


Mit einem Happiness Manager holst du das Beste aus deinen Mitarbeitern hervor!

Alles, was du über den Beruf des Happiness Managers wissen musst, findest du in diesem Artikel: Was ist das Happiness Management & was bringt es?




Lesen, lesen, lesen!


Woher bekommen all diese Menschen, die an sich selbst arbeiten, das nötige Wissen? Sie lesen. Es gibt unzählige Bestseller, die berechtigter Weise weltweite Berühmtheit erlangt haben.


Du wirst auf großen Widerstand stoßen, wenn du deinen Mitarbeitern Bücher kaufst und erwartest, dass sie diese in ihrer Freizeit lesen sollen. Daher gib ihnen die Zeit, in ihrer Arbeitszeit zu lesen, z.B. 2 Stunden pro Woche. Es wird sich lohnen!


Pro Tipp: Frage sie vorher, ob sie an dieser Lese-Aktion teilnehmen wollen.

Eine freiwillige Teilnahme erhöht die Motivation und das Engagement enorm. In einer Art Lesekreis können deine Mitarbeiter, gerne inkl. Vorgesetzten, ihre Erkenntnisse miteinander besprechen.


Meine Empfehlungen:

  1. Mark Mason- Die subtile Art des Drauf Scheißens

  2. Budo Schäfer - Gesetze der Gewinner

  3. James Clear - Die 1%-Methode

  4. Nathaniel Branden- Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

  5. Dale Carnegie - Wie man Freunde gewinnt


Nicht alle dieser Bücher haben Selbstvertrauen als Hauptthema definiert. Doch alleine die Einblicke, wie die eigenen Verhaltens- und Denkmuster funktionieren, gibt den Lesern dieser Bücher neue Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten an die Hand. Diese werden ihr Selbstvertrauen steigern.


Ich empfehle dir sogar, die Bücher, die offensichtlich eine Steigerung des Selbstvertrauens anstreben, nicht als erstes an deine Mitarbeiter zu geben.


Wer gesteht sich denn gerne ein, dass er an seinem Selbstvertrauen arbeiten sollte?

Und erst recht wollen wir das nicht von anderen als Handlungsempfehlung hören! Daher wähle lieber einen sanften Einstieg in das Thema Persönlichkeitsentwicklung und orientiere dich an meiner Reihenfolge. Der umgangssprachliche Titel des ersten Buches kann sehr verlockend sein.


Buchempfehlung: Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls


Dieses Buch möchte an dieser Stelle noch einmal deutlich hervorheben.

Es greift nicht nur die allgemeine Bedeutung und Entstehung Selbstwertgefühl auf, sondern thematisiert auch die weiteren Begriffe wie Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Dabei handelt ein gesamtes Kapitel vom Selbstwertgefühl im Berufsleben, welches jeder Personaler und Geschäftsführer gelesen haben sollte!


Dazu gibt der Autor Nathaniel Branden seinen Lesern eine Aufgabe, die so gut funktioniert, dass ich sie dir als eigenständige Methode empfehlen möchte.


Sätze ergänzen


Diese Methode ist unglaublich hilfreich, sich seine eigenen Werte, Meinungen und Ansichten zu verdeutlichen. Oftmals sind uns genau diese gar nicht bewusst.


Die Übung funktioniert folgendermaßen:


Deine Mitarbeiter erhalten Teilsätze, die sie zu vervollständigen haben. Beispiele dieser Sätze sind:

  • Wenn ich meinen Energiepegel heute um 5 Prozent erhöhe…

  • Wenn ich heute mehr darauf achte, wie ich mit Mensen umgehe…

  • Wenn ich heute für meine Wahlentscheidungen und für mein Handeln mehr Verantwortung übernehme…

  • Wenn irgendetwas von dem, was ich diese Woche geschrieben habe, wahr ist, dann wäre es hilfreich, wenn ich…

  • Wenn ich mein Selbstwertgefühl heute erhöhen möchte, könnte ich…


Die Aufgabe ist nun, zu jedem dieser Teilsätze mehrere Endungen zu finden. Der Autor empfiehlt 6 Endungen pro Satz.


Diese Sätze zeigen deinen Mitarbeitern, zu welchen positiven Veränderungen sie selbst denken, dass sie fähig sind.

Wichtig ist, dass alles notiert wird, was deinen Mitarbeiter in den Sinn kommt. Sie sollen nicht grübeln und nicht nur aufschreiben, was gut klingt oder womit sie sich wohlfühlen. Sie sollen komplett ehrlich zu sich selbst sein. Hierbei hilft ein leichter Zeitdruck.


Hier kannst du das 31-Wochen-Programm des Autors herunterladen.


Unter diesem Link kommst du auf seine Website, wo du die Aufgabe auf Englisch findest.



Fazit: Mehr Selbstvertrauen für mehr Unternehmenserfolg!

  • Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwert sind unterschiedliche Teilbereiche des Selbstkonzepts und sind stark miteinander verknüpft.

  • Mitarbeiter benötigen Selbstvertrauen für

  • Entscheidungsfähigkeit

  • Teamarbeit

  • Kreativität und Innovationsfähigkeit

  • Motivation

  • Durchhaltevermögen

  • Akzeptanz von Veränderungen

  • Selbstvertrauen funktioniert als selbsterfüllende Prophezeiung.

  • Daher kann Selbstvertrauen und ein Mangel dessen zu einer Aufwärts- bzw. Abwärtsspirale führen.

  • Selbstbewusste Führungspersonen stellen eher beeindruckende Mitarbeiter ein, da sie sich nicht bedroht fühlen.

  • Selbstbewusste Mitarbeiter vertreten dein Unternehmen mit mehr Kompetenz nach außen.

  • Menschen mit einem hohen Selbstvertrauen arbeiten besser mit anderen und in Teams zusammen.

  • Ein Mangel an Selbstvertrauen kann zu Neid und Missgunst führen.

  • Es gibt 10 Leitsätze für ein Arbeitsumfeld, was Selbstvertrauen fördert.

  • Ein Happiness Manager kann durch die Arbeit mit dem Individuum deine Mitarbeiter noch selbstsicherer werden lassen.

  • Dazu können das Lesen und Satzergänzungsaufgaben das Selbstvertrauen erhöhen.

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